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Feel-Good-Snack „RAW & Baked“

Snack – raw and baked

Wer kennt das nicht? Man sitzt vor dem Fernseher und bekommt Lust etwas Süßes zu naschen? Oder etwas fehlt bei dem langersehnten Kaffee? Es ist schwierig hier eine gesunde Alternative zu finden. Und ja, zugegeben ist es viel einfacher in einen Laden zu gehen und etwas zu kaufen. ABER man kann auch mit wenig Aufwand einen Snack schaffen, den man hinterher nicht bereuen muss.

Dazu habe ich mir eine richtige Süßigkeiten-Bombe überlegt. Ich glaube alle lieben Brownies und alle lieben Cookie-Dough. Also warum sollte man es nicht kombinieren? Perfekt wäre doch ein leckerer

Brownie mit einem kleinen Kleks Cookie-Dough oben drauf. Und das Beste ist, dass beides vegan, ohne Zuckerzusatz und glutenfrei hergestellt wird.

Aber wie soll das gehen? Ich setze bei dem Brownie auf jeden Fall auf die wunderbare Süßkartoffel. Sie ist unglaublich vielseitig und kann für ganz viele verschiedene Rezepte genutzt werden. Du kannst sie als Hauptspeise, Beilage, in Süßspeisen, im Gebäck verarbeitet oder einfach so als kleinen Snack genießen. Hinzu kommt, dass sie glutenfrei und trotzdem erschwinglich sind. Dabei hat sie sehr wenig mit der eigentlichen Kartoffel zutun. Durch ihren süßlichen Geschmack bietet sie a

uch die Möglichkeit als Grundlage für Süßgebäck und fördert damit die Möglichkeiten auf Zucker zu verzichten. Brauchst du noch mehr Überzeugung? Kein Problem, denn Süßkartoffeln sind auch generell unheimlich gesund. Sie senken den Blutzuckerspiegel und beugen Schwankungen vor, damit sind sie auch für Diabetiker geeignet. Das liegt an einem hohen Anteil an Ballaststoffen, die deine Darmgesundheit fördern und dich langfristiger sättigen. Dank ihrer geringen Kaloriendichte machen sie dabei aber auch noch schlank. Und nicht nur das! Durch Vitamin-B, Vitamin-C, Eisen, Phosphor, Karotin und Magnesium wird dein Immunsystem gestärkt und dein Körper kann sich besser bei Entzündungen helfen, sodass sie auch wunderbar bei Asthma und Arthritis hilft. Wusstest du, dass die Süßkartoffel sogar Krebs vorbeugen kann? Das liegt an den Carotinoiden (z. B. Beta Karotin), die bei der Bekämpfung und Vorbeugung von Krebs helfen können. Außerdem enthält die Süßkartoffel Magnesium, was bei der Bewältigung von Stress hilft und auch deine Herzgesundheit fördert. Und jetzt das Beste zum Schluss. Denn sie ist nicht nur gesund, sondern macht auch schön, da Beta Carotine ja eben auch deinen Zellschutz fördern und dadurch die Alterung der Haut verlangsamen. Wichtig ist dabei jedoch, dass du ungezuckerte Schokolade und ungezuckerten Kakao nutzt. Ich habe für dieses Rezept daher auch wieder einen Zuckerersatz verwendet.
Dieses Mal ist es Agavendicksaft. Agavendicksaft ist kalorienarmer als Zucker, geht langsamer ins Blut und sorgt damit für weniger Heißhungerattacken. Durch Mineralien und sekundäre Pflanzenstoffe bietet er eine deutlich gesündere Alternative zum Zucker. Außerdem ist Agavendicksaft im Vergleich zu anderen Dicksäften weitgehend geschmacksneutral und somit nicht mit einem Eigengeschmack verbunden.
Damit der Brownie auch schön saftig ist, habe ich mich bei diesem R

ezept für Kakaobutter entschieden. Kakaobutter kennen wir alle aus unserer Schokolade. Sie ist bei Zimmertemperatur hart und schmilzt bei wärme. Sie besteht ausschließlich aus Fett und ist somit eine exzellente Energiequelle für unseren Alltag.

Aber natürlich ist auch dieser Snack vegan und das hat auch seinen Grund. Normalerweise würde man zum Binden und für die richtige Fluffigkeit ein oder zwei Eier verwenden. Dabei gibt es so viele pflanzliche Alternativen dazu. Aber warum sollte man auf Eier verzichten? Naja, zum einen ist das Ei an sich durch das Cholesterin natürlich schon ungesund. Studien haben gezeigt, dass eine ausgewogene vegane Ernährung sich erheblich auf den Cholesterinspiegel auswirkt und innerhalb kurzer Zeit Ablagerungen in deinen Arterien abbaut und so für eine bessere Herzgesundheit sorgt. Außerdem wissen wir ja heutzutage alle, dass in den meisten Eiern Rückstände von Medikamenten und Supplementen zu finden sind. Dazu gehört unter a

nderem auch das uns allen bekannte Antibiotika. Die Folge davon kann die eigene Antibiotikaresistenz sein, sowie das Entstehen von antibiotikaresistenten Bakterien. Auf die Haltung dieser armen Tiere möchte ich nicht vertieft eingehen, da es ja so ein verrufenes Standartargument ist und man darüber endlos schreiben könnte. Dennoch sollte man sich mal fragen, ob es richtig ist, dass wegen Eiern ca. 50 Mio. männliche Küken sterben und die Tiere einfach generell unter unwürdigen und unnatürlichen Verhältnissen gehalten werden (egal ob Bio, Freiland oder Bodenhaltung – tiergerechte Haltung ist keines davon). Du fragst dich sicher, warum ich der Meinung bin, dass das keine tiergerechte Haltung ist? Nun ja, ich finde Massentierhaltung ist im Allgemeinen nicht lebenswürdig, egal für welches Tier. Bei den Hühnern kommt aber noch dazu, dass sie ihre Eier eigentlich selbst benötigen. Wenn daraus keine Küken entstehen, nutzen sie die Eier normalerweise selbst für den Nährstoffhaushalt. Durch das Wegnehmen dieser Eier, wird das Huhn unter Druck gesetzt, weitere Eier zu legen, sodass es dauerhaft unter Stress steht.

Als kleines Topping habe ich dieses Mal meinen eigenen Favoriten ausgewählt. Grade in der Weihnachtszeit fehlt es mir, wenn ich keinen Teig naschen kann. Geht es dir auch so? Ich habe die perfekte Lösung. Cookie-Dough! Den kannst du eigentlich auch für alles verwenden. Egal ob pur, im Eis oder als Topping, ich kann ihn für alles empfehlen.

Natürlich ist auch dieser wieder vegan. Daher verwende ich anstelle von der herkömmlichen Butter, vegane Butter. Die Butter stammt ja letztendlich aus der uns bekannten Kuhmilch. Auch viele der Kühe werden nicht artgerecht gehalten und die Kuhmilch, ist eigentlich auch nur für Kälber gedacht. Würdest du die Muttermilch des Menschen trinken? Also ich nicht! Hinzu kommt, dass die Kühe voller Hormone, Antibiotika und anderer Rückstände sind. Das führt dazu, dass diese auch in der Milch landen. Damit entsteht auch hier das Problem der Antibiotikaresistenz beim Menschen und den Bakterien.

Mit diesen Rezepten wird dein Brownie zu einem super gesunden Beauty-Snack: Brownie
Zutaten:

1 Süßkartoffel
2 EL Chiasamen
Etwas Wasser
60 g Kakaobutter
6 EL Agavendicksaft
1 Päckchen Vanilleessenz
6 EL Kakaopulver
1 TL Backpulver
2 EL Kokosmehl (kann auch durch andere glutenfreie Mehlsorten ersetzt werden) 1 TL Johannisbrotkernmehl
Optional zuckerfreie Schokodrops

Zubereitung:

Vorab die Chiasamen in etwas Wasser einlegen (etwa so, dass sie bedeckt sind).
danach deinen Ofen auf 180 Grad vorheizen.
Die Süßkartoffel schälen und in einer Küchenmaschine raspeln.
Die Chiasamen, den Agavendicksaft, geschmolzene Kakaobutter und Vanilleessenz untermischen. Zum Schluss Kakaopulver, Kokosmehl, Johannisbrotkernmehl und Backpulver hinzugeben.

Nach Belieben kannst du noch Schokodrops hinzufügen.
Den Teig in eine Backform (mit Backpapier ausgelegt) gießen und für 50Minuten backen.

Cookie-Dough Zutaten:

1⁄2 Päckchen geschmolzene vegane Butter
1 Päckchen Vanilleessenz
3 EL Agavendicksaft
Ca. 50gr glutenfreies Mehl hell (je nach gewünschter Konsistenz) zuckerfreie Schokoladendrops

Zubereitung:

Die vegane Butter erwärmen und dabei darauf achten, dass sie nur sehr weich wird und ihre weiße Farbe behält (nicht flüssig).
Jetzt den Agavendicksaft und die Vanilleessenz unterrühren.
Nun Stück für Stück das Mehl unterrühren, bis es die gewünschte Konsistenz erreicht hat.

Zum Schluss noch die Schokodrops hinzufügen. Fertig. Viel Spaß <3